Lernen-zu-lernen in München

Bildungseinrichtung für Nachhilfe und Unterricht

Religiöse, christliche, gesetzliche Motive für die Bildung



Religiöse, christliche, rechtsphilosophische und schulrechtliche, staatsrechtlich gesetzlich festgelegte Impulse, die das Bildungsbestreben hervorriefen / hervorrufen.


Platon / Aristoteles / Autoren des meistgelesenen Buches auf der Welt / Jesus Christus / Hildegard von Bingen / Alexander von Humboldt / Reinhard Bonnke / Hatune Dogan / Papst Franziskus / Fair-Trade-Schulen / Unicef for every kid / Deutsches Bildungsministerium / 2 world maps / Landesgesetzliche Einbindungen und Begrenzungen der Schullandschaften auf der Welt

 

Platon 

Platon wurde in eine politisch  dominante griechische Familie in Athen hineingeboren. Er war antiker griechischer Philosoph sowie Lehrer, nachdem er vorher von Sokrates gelehrt wurde. Er blieb ehelos und kinderlos. Er suchte nach dem unzweifelhaft gesicherten Wissen, den Regeln der Gerechtigkeit, der Wahrheit, die nach seiner Meinung auch in der unsterblichen Seele zu finden waren. Er wollte das Gesetz, in anderen Worten die Ordnung für einen idealen Staat, der allen Gerechtigkeit zukommen lässt, erkennen und definieren. Er gründete etwa 387 v. Chr. die erste  philosophische Hochschule, eine Akademie in Athen, wo er ein Grundstück kaufte. Er regte seine Schülerschaft, die den Unterricht gewöhnlich von den Eltern, weiteren Erziehungsberechtigten oder weiteren Gönnern gezahlt bekamen, zum Forschen und zum Nachdenken an. Er blieb zeitlebens forschend und lehrend. Mit dem Höhlengleichnis , das die Schülerschaft der höheren Schulen in Deutschland im Religions-/Ethikunterricht kennenlernt, veranschaulicht er das verblendete, nämlich verzerrte Denken jedes Menschen, wobei er von einem immer gleich seienden / einem unwandelbaren Gott, der wie die Sonne ist, und nur gut ist, ausgeht (427-347 vor Christus = v. Chr.): "Der Lernende ist ein vom unsterblichen Geist Ergriffener"

 

Aristoteles 

In Chalkis auf Euböa, einer griechische Insel, ist Aristoteles geboren. Er stammt aus einer griechischer Arztfamilie; der Vater zahlte die Ausbildung an Platons Privatschule bzw. Akademie. Dort hielt er sich 20 Jahre lang auf, erst lernend, später auch lehrend. Hierauf war er 6 Jahre Lehrer des heranwachsenden Alexanders des Großen. Als der Prinz Alexander 334 v. Chr. mit der Leitung seines Landes mittels Kriegsdienst begann, verließ er ihn und gründete eine eigene, also private Schule, die Unterrichts- und Forschungsstätte war. 324 v. Chr. - kurz nach Alexanders Tod, wurde Aristoteles der Gotteslästerung angeklagt und musste in sein Heimatort, auf die griechische Insel, fliehen, wo er wegen einem Magenleiden starb. Er glaubte nicht an viele Götter, sondern an einen Geliebten, der Gott und unbewegter (= unveränderlicher) Beweger aller Dinge ist. Aristoteles war durchgehend forschend und lehrend (Lebenszeit 384-322 v. Chr.) und vermittelte: "Lernen ist ein Aufnehmen von außen und ein Wachsen von innen", "Wenn alle Menschen in Liebe leben würden, bräuchten wir keine Gesetze." "Wo deine Talente und die Bedürfnisse der Welt sich kreuzen, da liegt deine Berufung." "Der ideale Mensch fühlt Freude, wenn er Anderen einen Dienst erweisen kann."


Die Bibel, die Autoren der unterschiedlichen Bücher beziehungsweise Kapitel der Bibel zum Alten Testament: Moses, Josua, Rut, Samuel, Esra, Nehemia, Ester, Hiob, David und sein Sohn Salomo, Jesaja, Jeremia, Hesekiel, Daniel, Hosea, Joel, Amos, Obadja, Jona, Micha, Nahum, Habakuk, Zefanja, Haggai, Sacharja, Maleachi, zum Neuen Testament mit vielen Zitaten von Jesus Christus, Matthäus, Markus, Lukas, Johannes, Paulus, Titus, Philemon, Jakobus, Judas

Das meistgelesene und das am stärksten inspirierende Buch auf der ganzen Welt ist "die Bibel: www.literaturtipps.de/topthema/thema/best-of-bestseller-die-meistgelesenen-buecher.html, https://www.kindersache.de/bereiche/wissen/andere-laender/die-bibel-das-meistgelesene-buch-der-welt; allein über den internationalen Markt: Amazon: www.die-besten-aller-zeiten.de/buecher/bestseller, aktuelle Umfrage auf den Philippinen ergab, mehr als 72 % lesen derzeit die Bibel. ...

Von der Bibel wurde das Neue Testament mit Jesus Geburt bis 100 nach Christus und das Alte Testament, von Moses (geb.: 1525-1405 v. Chr.) vor Christus Geburt, begonnen niederzuschreiben.  Beispielsweise: Fast die Hälfte der eingeschriebenen Studenten/Studentinnen in Luzern, in der Schweiz, besuchen christliche Gruppen zum Kennenlernen der Bibel, in Deutschland wächst die Studenten/Studentinnenmission, wo viele arabische und asiatische Studenten/Studentinnen teilnehmen, in "livenet international", wo fast die ganze Welt an der Kursen / Vorträgen mit Bibelwissen zu helfen, teilnimmt, wie Indien, … , …


Jesus Christus 

Mit Jesus Christus beginnt das neue Zeitalter = null; ab da wird nach Christus = n.Chr. geschrieben. Mit ihm wird die christliche, die nächstenliebende, selbst-liebende und gottesliebende Bewegung, die Kirchengründung bzw. Gemeindegründung gestartet, - zur gegenseitigen Stärkung, Heilung, Richtungsweisung, Erbauung und Hilfe der Menschen. Jesus unterrichtet die Menschen darüber, dass Gott Schöpfer, Wundertäter, Richter, Helfer, Versorger, Arzt, Erlöser, Retter, Weg, Wahrheit, Liebe, Besitzer, ... aller Menschen ist. Des Weiteren lehrte Jesus weil die Menschen fragten, wie man beten (=mit Gott sprechen ) solle, zu beten: "Unser Vater im Himmel,  ...   , und erlass uns unsere Schulden, wie auch wir sie unseren Schuldigern erlassen haben (katholische Einheitsübersetzung, Matthäus. 2017. Matthäusevangelium 6:9-12. Stuttgart: katholische Bibelanstalt) / und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern" (revidierte Lutherübersetzung, Matthäus. 2017. Matthäusevangelium 6:9-12. evangelische Kirche in Deutschland: Deutsche Bibelgesellschaft).  Ebenso informierte er über seine Position und die Anderer als Leiter: "... wer unter euch groß sein will, der sei euer Diener; und wer unter euch der Erste sein will, der sei euer Knecht, so wie der Menschensohn (Jesus spricht über sich in der 3. Person) nicht gekommen ist, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und gebe sein Leben… " (revidierte Lutherübersetzung. Matthäus. 2017. Matthäusevangelium 20:26-28.. evangelische Kirche in Deutschland: Deutsche Bibelgesellschaft,): weitere Bibelübersetzungen: "... wer bei euch groß sein will, der soll euer Diener sein, und wer bei euch der Erste sein will, soll euer Sklave sein, Wie der Menschensohn nicht gekommen ist, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben … "(katholische Einheitsübersetzung. Matthäus. 2017. Matthäusevangelium 20:26-28. Stuttgart: katholische Bibelanstalt).   Elberfelder Das Jesus für jeden Menschen direkt erreichbar ist und auf einen Gesprächskontakt mit ihm, wahrnehmbar reagiert, das bezeugen zahllose, in etwa Geheilte, von 6 Hirnschlägen genesen, von Drogensucht befreit, Kind von Armkrebs geheilt, healed from multiple sclerosis, von Lungenkrebs geheilt, von Krebs geheilt, Mutter vom Tod auferweckt, Mann vom Tod auferweckt, verheirateter Pastor vom Tod auferwecktspontane Heilungen, Zeugnisse von Wundern, Heilungen und Auferweckungen zum Selbst-Anklicken, …


Nonne, Universalgelehrte Hildegard von Bingen

Als 10. Kind wurde Hildegard 1098 in Deutschland in der Nähe vom Rhein, in Bermersheim vor der Höhe, in eine reichere adlige Familie hineingeboren und 1179 wurde sie aus dem Erdendasein weggerufen. Mit etwa 3 Jahren hatte sie eine erste tiefe Vision von Gott. Schon mit 8 Jahren wurde sie von den Eltern in ein Benediktinerkloster gegeben, wo damals Jungen und Mädchen, die Eltern losbekommen wollten oder die aus anderen Gründen ausgewählt wurden, aufwuchsen, erzogen und ausgebildet wurden. Diese Kinder wurden mit den damaligen dort gelebten und anerkannten Kulturwerten vertraut und hierin ausgebildet; diese wurden in der Regel Nonnen oder Mönche. Hildegard genoss im klösterlichen Umfeld vielfältige Bildung: im Lesen, im Schreiben, im Dichten, in Mathematik, in Medizin, in Ethik, in Religion, in Musik und in Kosmologie. Nach ihrer erfolgreichen christlichen Bildungslaufbahn, durfte Hildegard lehren und erhielt, nachdem sie von Gott dementsprechende Visionen empfing, als erste Frau vom damaligen Papst die Genehmigung zu predigen - mitunter predigte sie auch auf dem Marktplatz. Kaiser Barbarossa, der nur in Sport, speziell im Kampfsport, ausgebildet war, der nicht alphabetisiert war, ließ sich von Hildegard von Bingen beraten; auch weitere Führungspersönlichkeiten ließen sich von Hildegard in ihrer Praxis stark beeinflussen; Hildegard von Bingen gründete 2 Klöster, die sie mitunter vom eigenen Erbe als auch von Leuten, die sie lehrte, finanzieren ließ. Ihre medizinischen Erkenntnisse sind immer noch teilweise aktuell; beispielsweise in: Akademie gesundes Leben oder in Hildegards Visionsfeld präsentiert über Prof. Schreiter … "Ich bin glücklich, der Herr Jesus Christus bereitet mich und macht mich weiß und schön". "Von nun an steht uns wieder unsere Heimat offen. In der Menschwerdung hat Gott sein tiefstes Geheimnis offenkundig gemacht... Gott ward Mensch und machte den Menschen zu seinem Tempel. Gottes Sohn wurde Mensch, damit der Mensch Heimat habe in Gott." 


Alexander von Humboldt

Alexander von Humboldt  (geb.: 1769 bis 1859 alleinstehend gelebt) wurde in eine bildungsinteressierte Hugenotten(=Protestanten)familie hineingeboren und war lebenslang Junggeselle. Seine Eltern stellten für die 2 Heranzuziehenden Hauslehrer ein, um die 2 Söhne unterrichten und erziehen zu lassen; Alexander zeigte anfangs der Bildungslaufbahn besonders für die Naturwissenschaften Interesse, ebenfalls malte und zeichnete er gern; später liebte er es speziell schriftstellerisch tätig zu sein. Alexander setzte sich völkerumfassend aus christlicher und aufklärerischer Überzeugung für die Menschenrechte ein, in etwa für die Abschaffung der Sklavenhaltung im Ausland und die Veränderung der unterdrückenden Umstände im Inland; des Weiteren korrespondierte er auch weltweit mit Wissenschaftlern über Philologie (Sprachwissenschaft), über verschiedene Naturwissenschaften, über Geographie, also auch über Landwirtschaft, Ökosysteme, Mineralogie, und über Kosmologie; er galt als Empiriker.  Jeder hat die Pflicht, in seinem Leben den Platz zu suchen, von dem aus er seiner Generation am besten dienen kann.“ 


Papst Franziskus 

Bruder Papst Franziskus (geb. 1936 in Argentinien, ein Teil seiner Vorfahren sind Italiener; seine Eltern hatten eine Konditorei, sein Vater war gleichzeitig in einer Bank angestellt; Franziskus erste Ausbildung ist Chemietechniker; erst danach studierte er die Geisteswissenschaften und Philosophie, was er mit 24 Jahren in Philosophie abschloss; dann studierte er an der katholischen Fakultät, mit 34 beendete er die katholische Theologie erfolgreich. Er lehrte Literatur und Psychologie am Kolleg in Santa Fe und Buenos Aires 1964-1966; 1980-1986 war er Rektor an einer theologischen Hochschule in San Miguel. Er spricht 6 Sprachen, mitunter deutsch.) besucht mitunter 2015 zwei Schuleinrichtungen: eine Don Bosco Schule in Bolivien und eine Schule in den USA, wo er Familien von Immigranten begegnet; in der USA-Schule und zu vielen Anlässen, z. B. 2019, spricht er vom Träumen, zusammen zu träumen, und betont: "Wo es Träume gibt, gibt es Freude und da ist Jesus immer gegenwärtig, … , Jesus ist immer Freude"; des Papstes Worte beim Besuch einer südamerikanischen Ecuador-Universität im Juli 2015: "Bildung allein, in christlichen Werten eingebunden, schafft es, die Welt zu ändern"  und Bildung als "vielleicht die höchste Form der Suche nach Gott"  ist "Auftrag Gottes zur Erhaltung der Mutter Erde, zur Behütung des Bruders und der Schwester (aller Welt), ohne Recht auf Ausschluss; ... hierbei seien wir mit dem Heiligen Geist, der uns Kraft und Licht gibt, beseelt, … dieser Geist erfüllt uns auch mit Liebe, er ist der pfingstliche Geist, aber auch der Geist, indem die Erde ... geschaffen wurde und der uns eins macht; … der Heilige Geist sei unser Meister und Wegbegleiter"; … ; die 16-jährige Greta Thunberg, die Autismus als Asperger- Syndrom attestiert bekam, schon in TEDx Stockholm auftrat, wendet sich unterstützt von ihrem Vater, Drehbuchautor, und ihrer Mutter, Opernsängerin, wegen Klimaschutz an den Papst - am 15.4.2019, den 17.4.2019; …


Reinhard Bonnke

Der deutsche Missionar Reinhard Bonnke (geb.: 1940 in Königsberg in Ostpreußen; sein Vater war pfingstlicher Pastor.) wohnte während der Schulzeit bei Hamburg, absolvierte sein Abitur und studierte Theologie; hierauf arbeitete er 7 Jahre als Pastor einer Gemeinde in Flensburg; inspiriert durch Träume sowie Visionen zog er hiernach nach Südafrika und gründete 1974 das Missionswerk "Christus für alle Nationen (CfaN)"; er startete Großevangelisationen: mit 19 LKWs und einem Zelt fuhr er durch ganz Afrika, begann eine TV- und Radioarbeit und schrieb ebenfalls viele Bücher, die als Unterhaltungsliteratur, als Studienmaterial verwendet werden konnten / können, Jesus kennenzulernen, Heilungen zu erleben, Jesus Heilung zu vermitteln und Module zu vergegenwärtigen, wie jeder helfen, ... heilen kann; es gibt nicht-nachzählbar viele Videos, beispielsweise mit Predigteinsatz vor Millionen 2010, und weitere …; während seiner Gottesdienste geschehen immer Heilungen. Einen afrikanischen Pastor Daniel Ekechukwu, der 3 Tage nachweisbar (Krankenhausatteste vorhanden) tot war, verhalf er wieder zum Leben. Durch Bruder Reinhards Motivieren mit Gott in Kontakt zu kommen, die Bibel selbst zu lesen sowie Kirchengründungen zu aktivieren, entsteht wahrnehmbar das umsetzbare Bildungsbegehren, auch die Bibel selbst lesen zu können; ebenso die Kriminalitätsrate verschwand / verschwindet fast völlig, wo Bruder Bonnke gepredigt hatte / hat, was einer menschenliebenden Kultivierung entspricht; wobei natürlicherweise die Menschenrechte im Herzen entflammt und aktiviert sind. Bonnke bietet auch direkt auf die Bibel gründende Schulen bzw. Bildungsprogramme an, wie School of Evangelism, e-learning, different study programmes und Bibelstudien, wo Sozialisierung und Intelligenzentwicklung bzw. Bildungsexplosion stattfindet. In Wikipedia ist Bonnke als Mitwirker und Motivator der Freisetzung der Gaben und Früchte des Heiligen Geistes im gleichen Atemzuge mit der katholischen, evangelischen, orthodoxen, … Kirche genannt - unter der Charismatischen Bewegung. www.facebook.com/evangelistreinhardbonnke


Hatune Dogan 

Christliche türkische Klosterschwester Hatune Dogan (geb. 1970, in reiches Elternhaus in der Osttürkei hineingeboren, wo sie bis zum 14. Lebensjahr wohnte;) die christlichen türkischen Schulkinder wurden beispielsweise vermehrt, aber ebenfalls islamische oder andersgläubige, 1976-1984 mit einem 1-cm-dicken Stahlstab, falls sie sich nicht an die islamische Schulordnung hielten, während des Unterrichts - aber auch danach - auf die Hände geschlagen; Schwester Hatune floh 1984, mit 14 Jahren, nach Deutschland, wo sie 1987 in ein syrisch-othodoxes Kloster eintrat, eine Krankenschwester-, Psychotherapeuten- und Seelsorgeausbildung machte und später Geschichte und Theologie studierte, wodurch sie die Anerkennung zur Gymnasiallehrerin erhielt; Interview mit ihr am 8.5.2016 in www.bibeltv.de, wo sie über ihre Kindheit erzählt, wofür sie  einen Teil ihres Lebensmotivs hervorhebt: "Was ihr einem der Geringsten angetan habt, das habt ihr mir angetan," sprach Jesus"; Schwester Hatune hilft Flüchtlingen und sie unterstützt das Aufbauen von Ausbildungssystemen / Schulen in Schwellenländern und Entwicklungsländern. Sie ist Leiterin der Hilfsorganisation: Helfende Hände.


www.fairtrade-schools.de

 1. Fairtrade-Realschule, 1. Berliner August-Sander-Schule, Maria-Ward-Realschule in Eichstätt, … : diese Schulen bieten Fairtrade-Produkte z. B. in der Schulkantine an; denn "Fairtrade" fördert auch Schulbau in der Dritten Welt; weitere Fair-trade-schools,  die so den armen Ländern  helfen möchten.


Unicef for every child and youth,

Unicef Deutschland hilft weltweit den Entwicklungsländern, auch zum Ausbauen des Schulwesens, …


Deutsches Bundesministerium

Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung - im Sinne Bildung für alle: Bildungsförderung - ein Schwerpunkt der deutschen Bildungspolitik - Hilfe zur Alphabetisierung und zu Schulgründungen


 

Worldmap

 

Map für Kinder

 

 

Landesgesetzliche Einbindungen und Begrenzungen der Schullandschaften auf der Welt


In Entwicklungsländern (z. B. die meisten afrikanischen Länder, wie Madagaskar, Kongo, Ägypten … ; asiatische Länder, wie Indien, Indonesien, Malaysia,  … ) oder Schwellenländern wie China ist die Verschulung unterschiedlich fortgeschritten, was aber von den EU-Ländern überboten wird: 

In Afrika sind sehr wenig aber langsam zunehmend verstaatlichte Bildungseinrichtungen anzutreffen; die schulische Bildung muss oft selbst finanziert werden. Bei der Hilfsaktion "Dein Tag für Afrika" engagieren sich länderübergreifend Schüler/innen für das Ausbauen der Bildungssysteme in afrikanischen Ländern. Kinder müssen in Afrika gewöhnlich arbeiten und besuchen in vielen afrikanischen Ländern keine Schulen, was auch zeigt, das die Bevölkerungsregistrierung nicht vielfältig umgesetzt wird - es wird überwiegend mit geschätzter Bevölkerungszahl die Menge der dort wohnenden Menschen wiedergegeben. Jedoch wird über christliche Kirchengründungen, die über Missionare - for example:  Prayer Conference in North Africa 2019 -  ins Leben gerufen werden, ein privates Interesse lesen zu lernen und auch schreiben zu können, umgesetzt; oft werden hier wohl über Gemeindemitglieder das häusliche Lernen vielfach umgesetzt, indem die Bibel als das Lesematerial, die Selbstentfaltung freizulegen und das Bildungsinteresse zu entflammen, genommen wird. Doch nun wieder zu staatlichen Gründungen von Bildungseinrichtungen:

Zum Beispiel:

In etwa auf der weltweit 4.-größten Insel Madagaskar, wo als 2. Amtssprache französisch gesprochen wird, leben 25,6 Mio. Leute, von denen ein Drittel Analphabeten sind. Neuerdings werden 96 % der 6-jährigen Einwohner an Grundschulen registriert, die kostenpflichtig sind, aber durch die 5-jährige Schulpflicht verpflichtend gelten. Hier in diesem Afrika-Inselstaat sind 50 % noch von animistischen abergläubischen Gesinnungen, 42 % von christlichen und 7 % von islamischen Glaubenshaltungen sozialisiert; diese 3 Glaubenstrends sind in afrikanischen Ländern häufig in ähnlicher Quote anzutreffen und prägen das Alltagsleben, also auch die Bildungsentfaltung. 

Wenden wir unseren Blick beispielsweise auf weitere, nämlich asiatische Entwicklungsländer, wo die Entfaltung der Alphabetisierung noch nicht vielfältig durchgeführt wird: 

In dem etwa 264 Mio. Einwohner zählenden viertbevölkerungsreichsten und weltgrößten Inselstaat Indonesien, in dem etwa 33 % der Kinder nicht registriert sind, besteht zwar einerseits die vom Parlament fürs Bildungswesen festgelegte, vom Staat finanzierte, formal niedergeschriebene Schulpflicht von 6 Jahren Primärunterricht und  3 weiteren Jahren Sekundarschule seit 1994, doch besuchen mindestens 20 % nicht die schulische Bildungseinrichtungen, zumal viele Kinder schon für die Familie Geld verdienen, also arbeiten und die Eltern sich keine für die Schulgemeinschaften notwendigen Uniformen und Schulmaterialien leisten können. Durch die Teilnahme bei TIMSS-Leistungsvergleichen sind die wissenschaftlichen und mathematischen Schulstoffangleichungen des Schulkodex in Indonesien begonnen worden, was gleicherweise in weiteren Länder hierdurch bewegt wurde, gleicherweise unterstützen Pisa-Studien-Vergleiche die Angleichung des international gleichberechtigten Unterrichtsstoffes. 

Auf Irak mit den 39 Mio. Einwohnern, wo die Lehrerschaft das Pensum in Frontalpräsentation darbietet, es keine Gruppenarbeit oder Schüler/innen-Referate gibt und das Schullernen Auswendiglernen bedeutet, herrscht aktuell eine 9-jährige Schulpflicht vor, die von Staatsgeldern gezahlt wird.

Auf Iran, wo derzeit etwa 90 % bis zum 11. oder 12. Lebensjahr die Schule besucht, die Koedukation untersagt ist, also Mädchen und Jungen an unterschiedliche Schulen gehen - ab dem 11.-12. Jahrgang beginnen die Mehrheit der Kinder zu arbeiten -; es lassen sich etwa 22%, laut Wikipedia, als Nicht-Leser und nicht-schreibfähig nennen - von den 80 Mio. Einwohnern.

Auf Saudi-Arabien mit einer Bevölkerung von 33 Mio., wo 1970 2 von 100 Frauen lesen und schreiben konnten, ist die Schulbildung normalerweise streng am Koran orientiert und nicht koedukativ; mittlerweile ist eine 9-jährige Schulbesuchspflicht schulrechtlich verankert, jedoch bei arabischen PISA- und TIMMS-Teilnehmern/Teilnehmerinnen sind miserable Leistungsergebnisse sichtbar.

Es fällt sofort ins Auge, dass in diesen asiatischen Ländern die Dominanz ihres islamischen Glaubens auch das Schulmaterial dominierend bestimmt; die demokratische Meinungsfreiheit gilt dort nicht, deshalb ist bei den Schülern, den Schülerinnen, die die Schulsysteme dort nützen, das jeweilige Fachbuch: in Erdkunde, in Biologie, in Geschichte, in Ethik, in Englisch, in weiterer Sprache, ... von der Themenzulassung her stark begrenzt bzw. zensiert. Auch die Verhaltensrituale beim Kommunizieren, wenn in etwa Mädchen/Frauen verpflichtend Kopfbedeckungen anlegen, … sind massiv hemmend. Die sich selbst offenbarende, unmittelbare, freimütige Meinungsäußerung ist bei männlichen und weiblichen arabischen Mitmenschen nicht gegeben, zumal sich für die Demokratie in Arabien einzusetzen, auch für Minderjährige eine strenge Maßregelung, mit Gefahr der Todesfolge, zur Folge haben kann;  ...

Das asiatische China im Gegensatz ist einerseits äußerst bildungsaktiv mit einer rechtlich verankerten Schulbesuchspflicht von mindestens 9 bis höchstens 12 Jahren seit 2006 und erreichter Alphabetisierung von 98 % 2001. Das Bildungssystem in China ist nach der International Standard Classification of Education kategorisiert. Das Teilnehmen an dem internationalen Bildungsprogramm „Education for All“ (EFA), das zu einer nationenübergreifenden beziehungsweise globalen politischen bzw. sozialen Öffnung der Volksrepublik China beiträgt und von der UNESCO geleitet wird, ermöglicht dem Land dem Pisa-Wettbewerb vorteilhaft beizuwohnen und mehr in  politischer Kooperation sowie Interaktion mit anderen Ländern zu stehen. Doch andererseits weist die schulische Sozialisierung unterrichtsmethodisch nachteilhafte Komponenten auf, da überwiegend strenge einseitige Unterrichtsmethoden verwendet werden, in Form von autoritärem Frontalunterricht; dort ist das Prügeln wegen Unterrichtsstörung oder Nichthinhören im Unterricht noch anzutreffen … . … 

In den demokratischen Industrieländern hingegen kann während des Unterrichtsprozesses die Meinung wertfrei, impulsiver oder durchdachter, geäußert werden, solange nicht die Würde eines Mitmenschen geschädigt oder missachtet wird.  Hier besteht die Begrenzung des Äußerns der gedanklichen Orientierung rechtlich limitiert; dies ist dasselbe mit europäischen Schulbüchern, die vom Themenspektrum her alles Menschenerbauende, das Menschenleben erhaltende und die Menschenwürde achtende repräsentieren dürfen; das das demokratische Verhaltensraster verleugnende Gedankengut: "wie beispielsweise Missachtung, Beleidigung, Beschädigung von Mitmenschen zu ermutigen oder anzureizen, ist untersagt und sprengt die rechtliche Duldung". In entwickelten Ländern / Industrieländern, wie in europäischen Ländern, gibt es auch erst seit 1949 die Schulpflicht und städtische / staatliche Schulinstitutionen, die von Steuergeldern gezahlt werden, sowie private Schuleinrichtungen die teilweise über Steuern getragen werden; wobei zum Beispiel die deutsche Unterrichtmethodik, die von der schulfachspezifischen, pädagogischen wie auch pädagogisch-psychologischen Forschung zehrt, schon gehobeneren und qualifizierteren frontalen Unterricht als in den Entwicklungs-/Schwellenländern zum Ziel hat; die deutsche schulische Unterrichtsführung lehnt sich zwar an autoritative Wesensmerkmale, sie ist jedoch auch partiell interaktiv ausgerichtet ist. Gewaltanwendung an Schulen  ist in EU-Ländern untersagt - Prügelstrafen während des Schulunterrichts wurden hier erst nach dem 2. Weltkrieg abgeschafft.                                                                                         

Wegen des hohen Leistungsdrucks in etwa an deutschen Gymnasien, an Realschulen zum Übergang in die FOS/BOS/ins Gymnasium, an Hauptschulen zur Erringung des Qualis und der mittleren Schulabschlussreife  (gleichwertig wie Realschulabschluss) nützt mittlerweile in Deutschland schon jeder 2. Schüler / jede 2. Schülerin den privaten Bildungsservice neben dem offiziellen Schulbesuch.